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Bildungsurlaub Sprachreisen

Die Sprachreise kann man auch als Bildungsurlaub nutzen. In vielen deutschen Bundesländern hat jeder Arbeitnehmer im Jahr fünf Kalendertage für Bildungsurlaub zur Verfügung. Meist kann man auch zwei Jahre zusammen nehmen und dann zehn Tage in ein fremdes Land reisen.

Den bezahlten Extraurlaub in eine Sprachreise zu investieren ist sehr vielversprechend. Man lernt dabei nicht nur eine neue Sprache kennen, sondern auch eine völlig andere Kultur. In nur wenigen Tagen ist es möglich mit einer fremden Sprache umzugehen, vor allem wenn man auch im Alltag auf diese angewiesen ist. Neu erlernte oder gefestigte Sprachkenntnisse können im Berufsleben viel bewirken und man kann sich neue Ziele im Leben stecken. Deshalb sollte man den Bildungsurlaub für eine Sprachreise nutzen. In der Atmosphäre des Landes lernt sich die Sprache viel leichter, als in einem Schulungszimmer und zudem kommt auch der Urlaub nicht zu kurz. Es gibt am Nachmittag genügend Möglichkeiten seinen persönlichen Interessen nachzugehen.

Während des Bildungsurlaubs bekommt man das reguläre Gehalt weiter gezahlt. Der Sprachkurs in dem ausgewählten Land muss in der Regel 30 Wochenstunden umfassen. Der komplette Urlaub muss sowohl beim Arbeitgeber, als auch behördlich anerkannt werden, bevor man die Reise endgültig antreten kann. Das Bundesland entscheidet hier mit. Deshalb muss man mindestens drei Monate vor Reiseantritt den Sprachurlaub beantragen und auf die Bestätigung warten. Da der Bildungsurlaub ländersache ist, sollte vorher im Urlaubsgesetz des Landes geprüft werden, ob ein Bildungsurlaub zusteht oder vom Arbeitgeber genehmigt werden muss.

Welche Sprache man wählt und wohin die Reise gehen soll, ist dem Arbeitnehmer selbst überlassen. Dies sollte jedoch schon vor der Beantragung feststehen. Meist braucht der Arbeitgeber auch einen gewissen Zweck hinter dieser Reise. Die neue Sprache sollte dann im jetzigen Beruf auch anwendbar sein. Beim Bildungsurlaub hat man somit Erlebnis und Bildung ideal kombiniert.


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